
Therapeutisches Angebot
Grundsätzlich muss die Behandlung auf der Grundlage der diagnostischen Befunde doch immer wieder ganz besonders auf das einzelne Kind, den Jugendlichen in Zusammenarbeit mit seiner Familie und ggf. anderen Bezugspersonen (z.B. den Lehrern, Erziehern in Tagesstätten oder Heimeinrichtungen usw.) abgestimmt werden.
Der Beschulung des Kindes und Jugendlichen im Rahmen der stationären und teilstationären Behandlung kommt über den Unterrichtszweck hinaus eine wichtige sozial-integrative Bedeutung zu.
Mit den Freizeitangeboten sollen die sozialen, die Persönlichkeitsentwicklung allgemein fördernden Fertigkeiten und Interessen unterstützt werden. Durch Besuchszeiten und auch Beurlaubungen nach Hause sollen auch im stationären Bereich die Verbindungen zur Familie erhalten bleiben und unterstützt werden. Im tagesklinischen Bereich sind die Kinder nur tagsüber in der Klinik, in der Nacht und an Feiertagen und auch an Wochenenden in ihrer Familie.
Häufig kommt es zu einer Kombination von psychotherapeutischen, psychopharmakologischen, diätetischen und heilpädagogischen störungsspezifischen Behandlungsmaßnahmen.




