Kinder- u. Jugendpsychiatrie

Diagnostisches Angebot

  • neurologische Diagnostik
  • psychiatrische Diagnostik
  • testpsychologische Diagnostik
  • neuropsychologische, neurophysiologische Diagnostik
  • Familiendiagnostik
  • schulpädagogische Diagnostik
  • Diagnostik in Begutachtungsfragen (Sorgerecht, Glaubwürdigkeit, Schuldfähigkeit, Legalprognose; zur Frage, ob eine seelische Behinderung oder andere Form der Behinderung droht oder bereits vorliegt usw.)

Kennzeichnend für die Diagnostik der kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik ist es, dass neben den Ärzten und Psychologen auch andere Berufsgruppen und immer auch die Eltern, andere Sorgeberechtigte und wichtigste Bezugspersonen in den diagnostischen Prozess einbezogen sind. Die Beobachtungen des Pflege- und Erziehungsdienstes, der Beschäftigungstherapie, Heilpädagogik, Musiktherapie, Reittherapie und Bewegungstherapie und die Beobachtungen durch die Lehrer in der Klinikschule ergänzen die Diagnostik.

Die apparativen Zusatzmethoden, die das Gesamtklinikum der Universität zur Verfügung stellt, werden nach Bedarf eingesetzt. Dazu gehören die verschiedenen Formen der bildgebenden Verfahren (Röntgendiagnostik, Computertomographie, Kernspintomographie) und die biochemischen Labormethoden, die insbesondere auch eine Kontrolle der psychopharmakologischen Behandlung zulassen.

Die Befunde werden durch Anamnese-, Leistungs- und Diagnosedokumentation festgehalten und schließlich in einem Arztbrief und/oder Brief an die Eltern zusammengefasst.